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Der Februar-Pass für Pokémon Go ist eine Münzprägemaschine

Falls ihr in letzter Zeit in den Foren herumgestöbert habt, ist euch sicher der Streit aufgefallen. Warum kostet das Ticket acht Dollar? Warum ist die Begegnungsauswahl voller Müll? Hat Niantic die Shiny-Raten etwa schon wieder gesenkt? Man möchte am liebsten eine Mini-Atombombe auf die Kommentare werfen.

Während die Fans im Subreddit wegen pixeliger Monster toben, kreisen die Haie still und leise um den wahren Wert.

Das Besondere am Pokémon Go Pass im Februar ist : Es geht nicht um die Pokémon. Wer sich dieses Ticket kauft und erwartet, garantiert ein Shundo-Giratina zu bekommen, spielt das falsche Spiel. Er wird dieselbe bittere Enttäuschung erleben wie diejenigen, die die KI-Grafiken für ein Meisterwerk hielten.

Nein, bei diesem Monatspass geht es um eines: kaltes, hartes Geld.

Die Klugen achten nicht auf die Grafiken oder die tollen Belohnungen aus dem Blogbeitrag. Sie schauen sich die Zahlen an. Und wenn man mal genauer hinsieht, erkennt man, dass Niantic einem versehentlich eine Lizenz zum Gelddrucken in die Hand gedrückt hat.

Die Mathematik der Gier

Lasst uns mal die Marketingversprechen beiseite lassen und uns die Zahlen ansehen, ja? Die Deluxe-Version kostet 7,99 $. Dafür erhältst du 1.400 PokéMünzen.

Klingt das langweilig? Vielleicht. Ist es der effizienteste Tausch im ganzen Spiel? Aber sicher.

Normalerweise erhält man im Shop 1.200 Münzen für 9,99 €. Mit dem Pokémon GO Pass spart man zwei Euro und bekommt 200 Münzen mehr. Das ist eine einfache Rechenaufgabe, die selbst ein Karpador lösen könnte. Selbst wenn jede einzelne Begegnung mit diesem Ticket ein Reinfall wird und man sie sofort weiterleitet, macht man rein technisch gesehen immer noch Gewinn.

Stell dir das mal so vor: Du kaufst vergünstigte Währung für deine Fern-Raids, und das Ticket gibt dir obendrein noch einen Monat Unterhaltung gratis dazu. Wenn du das auslässt, weil dir die enthaltenen Pokémon nicht cool genug sind, lässt du dir quasi bares Geld entgehen.

Pokémon Go Giratina

Lasst euch nicht vom Encounter-Hype blenden!

Das kennen wir alle. Man schließt eine Stufe ab, der Bildschirm blinkt, die Musik schwillt an und… es ist eine nicht glänzende, regionale Variante mit niedrigen IV-Werten, die man schon sechshundert Mal gefangen hat.

Der Januar-Pass war für viele von uns eine ziemliche Enttäuschung, nicht wahr? Er hat uns eine harte Lektion in Sachen realistischer Erwartungen gelehrt. Der Pokémon Go Pass ist selten ein Garant für sofortigen Erfolg. Die Begegnungen haben oft volle Gewinnchancen, das heißt, man würfelt genau wie der Passant, der keinen Cent bezahlt hat.

Also, hier ist die Regel: Erwarte nichts.

Behandle die Begegnungen wie Füllmaterial in einer Chipstüte. Wenn das Giratina schillernd ist? Super. Wenn es mit Standard-IVs kommt? Naja, ab in den Fleischwolf damit. Die im offiziellen Ankündigungstext aufgeführten Extras sind nur Füllmaterial, um die Box aufzufüllen, während du nach dem eigentlichen Preis suchst: den Ressourcen.

Ist es zynisch, das Spiel so zu betrachten? Vielleicht. Aber es erspart einem den Herzschmerz, mitansehen zu müssen, wie ein legendärer Spieler mit zwei Sternen nach zehn exzellenten Würfen die Flucht ergreift.

Die Kunst des Zeitvertreibens

Die Kunst des Zeitvertreibens

Hier trennt sich die Elite von der Masse. Wenn der rote Punkt auf deinem Forschungsreiter erscheint, willst du ihn instinktiv anklicken. Du willst die Belohnung sofort.

Nicht anfassen!

Erinnert ihr euch noch an das Digda-Desaster? Wochen vor einem möglichen Event mit diesem Pokémon eine Begegnung zu erzwingen, ist reine Verschwendung eines Shiny-Checks. Wir wissen, dass der Februar voller Events ist. Wir wissen, dass sich die Spawns ändern. Warum sollte man sich jetzt auf eine mittelmäßige Begegnung festlegen, wenn man später auf eine bessere Chance warten kann?

Lass deine Begegnungen im Stapel. Wenn du nicht unbedingt sofort ein bestimmtes Bonbon brauchst, lass die Belohnung ungenutzt. Du hast bis zum 5. März Zeit. Nutze diese Zeit. Warte auf ein Event mit doppelten Bonbons. Warte auf die Ankündigung eines möglichen Shiny-Boosts. Nutze den Pokémon GO Pass als Lager für Ressourcen, die du nur dann abhebst, wenn die Marktbedingungen günstig sind.

Das erfordert Geduld, klar. Aber hättest du lieber jetzt ein zufälliges Dunsparce oder später die Chance auf ein verstärktes Shiny? Du hast die Wahl.

Der geheime Wert in Rang 75

Die meisten Spieler werden sich gar nicht erst mit den Kämpfen auseinandersetzen, aber der wahre Reiz – das, was das Grinden lohnenswert macht – liegt tief in den Meilensteinboni verborgen. Genauer gesagt: Rang 75.

Zwei kostenlose Raid-Pässe pro Tag durch Arena-Drehungen.

Das ist der unterschätzte Mechanismus, der das Spielprinzip komplett verändert. Wer frühzeitig Rang 75 erreicht, erhält quasi täglich Premium-Gegenstände, einfach nur, weil er da ist. Hinzu kommt das erhöhte Geschenklimit ab Rang 25 – 50 Geschenke pro Tag zu öffnen, das bedeutet nicht nur Freundschaften zu pflegen, sondern auch, den Beutel voll zu halten, ohne ständig PokéStops drehen zu müssen.

Für Spieler auf dem Land oder im Büro ist die Erhöhung des Geschenklimits ein wahrer Segen. Sie verwandelt die Freundesliste in eine wahre Vorratsquelle. Aber der Bonus für Rang 75? Der ist pure Aggression! Er motiviert dazu, Raubzüge zu unternehmen, und steigert so den Wert der bereits vergünstigten Münzen.

Warum der Webshop Ihre einzige Option ist

Wer den Pokémon Go Pass im In-Game-Shop kauft , wirft sein Geld zum Fenster hinaus.

Niantic versucht quasi, euch mit zusätzlichen Angeboten dazu zu bewegen, ihren Webshop zu nutzen. Wir reden hier von Ultrabällen, Top-Belebern und einem Premium-Kampfpass – nur weil ihr auf einen anderen Link klickt. Und das zum gleichen Preis.

Es gibt absolut keinen logischen Grund, Apple oder Google ihre Provision zu zahlen, wenn man beim Direktkauf ein nützliches Geschenk erhält. Diese maximalen Wiederbelebungen sind besonders wertvoll, wenn man eine Raid-Stunde absolviert. Der Premium-Battle-Pass bietet eine weitere Chance auf eine legendäre Waffe.

Optimieren zu meanen, bedeutet auch, deine Kaufstrategie zu optimieren. Sei nicht faul. Öffne den Browser, schnapp dir die Extra-Beute und lache über die Leute, die denselben Preis für weniger Zeug bezahlt haben.

Häufig gestellte Fragen

Erhöht der Deluxe-Pass die Wahrscheinlichkeit, ein Giratina in einer Shiny-Form zu treffen, oder bleiben die Chancen unverändert? 

Der Pass erhöht die Shiny-Rate bei Begegnungsbelohnungen nicht grundsätzlich, es sei denn, dies ist ausdrücklich angegeben. Gehen Sie also davon aus, dass Sie mit den vollen Chancen spielen, und betrachten Sie ein Shiny als reines Glück.

Wenn ich den Pass Ende Februar kaufe, erhalte ich dann trotzdem rückwirkend alle Belohnungen der vorherigen Stufe? 

Ja, auch wenn du den Pokémon Go Pass später kaufst, werden alle Premium-Belohnungen für bereits erreichte Ränge freigeschaltet. Du verlierst also nichts, wenn du mit dem Ansehen deines Fortschritts wartest.

Kann ich die täglichen Gratis-Raid-Pässe ab Rang 75 stapeln, wenn ich keine Arena drehe?

 Nein, kostenlose Raid-Pässe lassen sich nicht stapeln, man kann immer nur einen im Inventar haben. Man muss also sein tägliches Kontingent nutzen, sonst verliert man diesen Wert für immer.

Falls dir der Deluxe-Pass noch zu teuer ist, warte nicht länger – sichere dir jetzt Pokémon Go account kaufen level 50 mit allem, was du brauchst. Sollten dir allerdings die Raid-Vorräte fürs Wochenende ausgehen, dann spar dir das mühsame Sammeln und Pokémon GO Pokemon kaufen direkt, um rechtzeitig einen Vorsprung zu haben.

Derek
Derek

Content Writer

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